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Zufrieden mit dem Job: Was Arbeitgeber bieten sollten

Zufrieden mit dem Job: Was Arbeitgeber bieten sollten

Studie ermittelt 6 Faktoren fürs Wohlfühlen im Beruf

Einen guten Job zum Wohlfühlen zu haben, ist eine tolle Sache. Was aber führt eigentlich dazu, dass dieses Gefühl aufkommt? Eine Antwort auf diese Frage gibt eine dreijährige Studie der London Business School und der IE Business School Madrid. Die Forscher untersuchten, welche Faktoren für Mitarbeiterzufriedenheit wichtig sind und kamen zu diesem Ergebnis:

 

1. Individuelle Unterschiede werden gefördert

 

Sich nicht verstellen zu müssen und auf der Arbeit und privat die selbe Person sein zu können, ist ein wichtiges Gefühl. Mitarbeiter mögen es außerdem, in Teams zu arbeiten, die aus unterschiedlichem Hintergrund kommen oder verschiedene Meinungen haben – selbst wenn das zu Konflikten führen kann. Geschehen kann das u. a. durch internationale oder wechselnde Teams.

 

2. Informationen werden nicht verheimlicht, sondern verbreitet

 

Die Unternehmenskultur profitiert von Transparenz. Dabei ist es egal, wie schlecht die Nachrichten sind oder von welcher Seite die Info kommt. Transparenz bedeutet auch, offene Kommunikationswege zu haben, Dinge und Leidenschaften miteinander zu teilen. Somit werden auch schlechte Neuigkeiten Teil des größeren Prozesses, gemeinsam Ziele zu erreichen.

 

3. Werte an die Mitarbeiter zurückgeben

 

Kaum jemand arbeitet gern für ein Unternehmen, das ihn „aussaugt“. Eine gute Kultur besteht aus Geben und Nehmen: Onboarding-Maßnahmen für neue Mitarbeiter, individuelle Schulungen für die Teams und die Möglichkeit, sich weiterzubilden, etwa durch Bildungsurlaub vom Arbeitgeber, Projektverantwortung oder Gesundheits-Kurse.

 

4. Das Unternehmen steht für etwas Bedeutungsvolles

 

Geld allein genügt nicht als Motivation. Wenn Unternehmen eine klare Mission haben und dabei eine weitreichende Rolle spielen, arbeitet man gerne für sie. Arbeitgeber müssen das Gefühl haben, Teil eines großen, bedeutungsvollen Prozesses zu sein.

 

5. Die Arbeit wird intrinsisch belohnt

 

Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass die Aufgaben den Mitarbeiter herausfordern und seine Leidenschaft wecken. Und ihm das Gefühl geben, das er an einer gemeinsamen Sache arbeitet.

 

6. Es gibt keine dummen Regeln

 

Die besten Unternehmen schätzen Ergebnisse und nicht den Prozess oder die Regeln. Wenn zwischen den Führungskräften und dem Team Respekt herrscht, sind Regeln fast komplett überflüssig. Mikromanagement trägt dazu bei, dass Mitarbeiter das Gefühl haben, der Chef würde ihnen nicht vertrauen. Und wenn es Regeln gibt, sollten sie dann auch für jeden gelten.

 

Zusammenfassend kann man also festhalten: Vertrauen, Förderung und Wertschätzung sorgt dafür, dass wir motiviert und mit Freude arbeiten.

Gibt es noch weitere Aspekte, die dir persönlich außerdem noch wichtig sind?

 

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