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Unternehmensarchitektur – Was ist das?

Unternehmensarchitektur – Was ist das?

IT Job im Fokus: Einblicke von MEGA International in Berlin

Hört man das Wort „Unternehmensarchitektur“ zum ersten Mal, könnte man glauben, es habe damit zu tun, ein neues Bürogebäude zu konstruieren. Doch mit Stein, Stahl und Beton wird hier nicht gearbeitet. Trotzdem hat dieser Job viel mit dem „echten“ Architektenberuf gemeinsam. Denn es geht auch darum, ein Modell des Unternehmens zu entwickeln – allerdings in Bezug zur IT. Täglich arbeiten hier Menschen in ihrem Job daran, dass die Informationstechnologie und die Prozesse des Tagesgeschäftes reibungslos ineinander greifen. Wie genau das funktioniert und welche Anforderungen die Berufspraxis bereithält, haben wir uns beim Softwarehaus MEGA International in Berlin genauer angesehen.

 

Was ist Unternehmensarchitektur?

 

In diesem Beruf dreht sich alles darum, die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen von Organisation, Prozessen und IT besser zu verstehen. Genau wie ein richtiger Architekt entwickelt ein Unternehmensarchitekt also Modelle: Tragende Elemente, die unverzichtbar für den Bestand des Unternehmens sind. Er „verlegt“ Leitungen, über die zum Beispiel wichtige Informationsflüsse laufen, und positioniert Ressourcen für den technischen Betrieb – in diesem Fall nicht etwa Waschmaschine oder Heizung, sondern IT-Systeme. Das alles muss gut durchdacht werden, denn ein Unternehmen ist ungleich komplexer als ein einfaches Haus.

 

Warum braucht man die Unternehmensarchitektur?

 

Veränderungen müssen geplant werden und sind auch ständig notwendig: Unternehmen bieten neue Produkte an, müssen auf Trends (z. B. neue Technologien) und Kundenwünsche reagieren und sich außerdem an immer mehr Gesetze und Regelungen halten. Damit die Prozesse weiterhin effizient laufen können und keine Schwierigkeiten entstehen, müssen Unternehmen wissen, welche Auswirkungen diese veränderten Einflüsse haben können.

 

Welche Aufgaben hat man in diesem Job?

 

Der Unternehmensarchitekt entwickelt sozusagen einen „Digitalen Zwilling“ des Unternehmens und schafft damit einen Ordnungsrahmen, der Veränderungen einfacher möglich macht –insbesondere ständige Anpassungen und äußere Einflüsse.

 

Der Unternehmensarchitekt spielt eine wichtige Rolle: Er ist Planer, Stratege und Kommunikator, der meist direkt an den CIO (Chief Information Officer) berichtet. In seinem Job braucht er fundierte Kenntnisse über Technologie und IT, meist haben Unternehmensarchitekten bereits eine Karriere in der Softwareentwicklung hinter sich. Der Job verlangt, die betrieblichen Zusammenhänge und Unternehmensstrategien zu kennen, zu verstehen und dann auch zu wissen, wie man darauf optimierenden Einfluss nehmen kann.

 

Die Software und ihre Rolle im Job

 

Natürlich fallen dabei viele Daten und Informationen an. Flipchart und Powerpoint sind bei dieser Komplexität längst nicht ausreichend. Vielmehr braucht es professionelle Softwareprodukte wie MEGA. Warum? Das erklärt Peter Brünenberg, Geschäftsführer von MEGA International in Berlin: „Unsere Software unterstützt Unternehmensarchitekten und alle damit verbundenen Rollen darin, ein Unternehmensmodell zu entwickeln, zu analysieren und die wichtigsten strategischen Entscheidungen in konkrete Pläne und Projekte umzuwandeln.“ Das bedeutet, es werden Prozessmodelle, IT-Bebauungspläne, Lösungsarchitekturen und Datenmodelle entworfen. MEGA berücksichtigt verfügbare Budgets, identifiziert und meistert Risiken und hält Architekturvorlagen bereit, genauso wie Planungsvorlagen, Reports und Dashboards. Davon profitiert nicht nur der Unternehmensarchitekt, sondern auch Kollegen mit damit verbundenen Verantwortungsbereichen wie Business Analysten, Risikomanager, Softwarearchitekten oder Projektleiter.

 

Selbstredend hat eine solche Software wie MEGA im Unternehmen eine große Reichweite und ist entsprechend modern. Die Plattform ist webbasiert, rollenbasiert mit Workflows und automatischen Analyse- und Dashboardfunktionen. In der Regel ist die Datenbank eine wichtige Drehscheibe für viele Informationen und muss daher über Schnittstellen mit externen Systemen wie CMDB, SAP und anderen verbunden werden. Die professionelle Software nimmt damit eine ausgeprägte Rolle im Unternehmen ein.

 

Um für den Job die passenden Werkzeuge parat zu haben und diese auf das Unternehmen zu „justieren“, brauchen die IT’ler externe Hilfe. Hier kommen Softwarehäuser wie MEGA zum Einsatz, deren Consultants den Unternehmensarchitekten beratend zur Seite stehen, die internen Prozesse (wie IT-Unterstützung) identifizieren und die Software an die speziellen Anforderungen des Kunden anpassen.

 

Wie wird man Unternehmensarchitekt?

 

Viele, die in diesem Feld arbeiten, kommen aus der Softwareentwicklung. Aber auch der Quereinstieg in dieses Berufsfeld ist möglich: Mitarbeiter der IT Abteilung, der Geschäftsprozessoptimierung oder der IT Strategie haben gute Voraussetzungen und sind vermutlich selbst schon mit Aufgabenbereichen der Unternehmensarchitektur in Kontakt gekommen – auch wenn sie es nicht so benannt oder erkannt haben.

 

Wer nicht sofort direkt als Unternehmensarchitekt anfangen will, kann erst einmal im näheren Umfeld beginnen. Etwa in der Junior-Beratung oder im Vertrieb der MEGA Software. „Wenn jemand zum Beispiel im Geschäftsprozess-Management arbeitet und gern in Richtung IT gehen möchte, ist solch eine Junior-Position genau das Richtige für ihn oder sie“, erklärt Peter Brünenberg von MEGA International.

 

Für die Arbeit gilt: „Der Spaß am Bauen ist wichtig. Und natürlich braucht es IT Kenntnisse im Allgemeinen und man sollte abstrahieren können“, so Peter Brünenberg. Das Berliner Unternehmen unterteilt in zwei Arten von Beratern: Business Consultants, die eher beraterische Funktion einnehmen, und Product Consultants, die deutlich näher an der Software arbeiten und die Konfigurationen vor Ort beim Kunden direkt vornehmen. Abwechslung verspricht ein Berater-Job bei MEGA in jedem Fall: Man arbeitet nahe am Menschen, hat mit größeren Unternehmen der D-A-CH-Region zu tun und ist natürlich auch auf Dienstreisen. Durch die Einblicke in unterschiedliche Unternehmen, die Aufgabenstellungen, Situationen und Herausforderungen beim Kunden gewinnt man schnell an Profil und Expertise im Bereich der Unternehmensarchitektur.

 

Mehr Infos dazu gibt es auch auf dem MEGA-Profil.

 

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